Gemeinde Biebergemünd

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Verbrennen von pflanzlichen Gartenabfällen und Anmeldung von Lagerfeuer


Biebergemünd. Bei der Gartenpflege im Frühjahr fallen pflanzliche Abfälle an. Das Verbrennen dieser Gartenabfälle ist im Ortskern nicht erlaubt. Abfälle müssen grundsätzlich verwertet d.h. kompostiert, eingearbeitet oder bei den Wertstoffhöfen bis max. 1 m³ entsorgt werden. Zusätzlich können sperrige Grünabfälle zu den im Müllkalender angegebenen Abfuhrzeiten bis zu einer Abfuhrmenge von 2,5 m³ kostenlos abgeholt werden. Bürgermeister Weber weist darauf hin, dass Gartenfeuer pflanzlicher Abfälle grundsätzlich nicht gestattet sind. Die Gartenabfälle dürfen nur in Ausnahmefällen verbrannt werden, wenn die Verwertung technisch nicht möglich oder wirtschaftlich unzumutbar ist. Ist das der Fall, dürfen pflanzliche Gartenabfälle nach der Verordnung der Landesregierung zum Verbrennen pflanzlicher Gartenabfälle außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen nur unter Beachtung folgender Regeln verbrannt werden:

 

·         Ein flächenhaftes Abbrennen ist verboten.

·         Die Abfälle dürfen nur unter ständiger Aufsicht von einer zuverlässigen Person bei trockenem Wetter von montags bis freitags, in der Zeit von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr und samstags, in der Zeit von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, verbrannt werden.

·         Die Abfälle müssen so trocken sein, dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennen.

·         Zum Entfachen des Feuers dürfen keine zusätzlichen Stoffe verwendet werden, die eine Personengefährdung herbeiführen können oder zu starker Rauch- oder Geruchsbelästigung führen. Das Abbrennen ist so zu steuern, dass das Feuer unter ständiger Kontrolle gehalten wird. Dabei ist möglichst gegen den Wind zu brennen. Bei aufkommendem starkem Wind oder, wenn durch starke Rauchentwicklung eine Verkehrsbehinderung oder eine erhebliche Belästigung der Allgemeinheit eintritt, ist das Feuer zu löschen.

·         Vor Verlassen der Abbrandstelle ist durch die Aufsichtsperson sicherzustellen, dass das Feuer und Glut erloschen sind.

·         Die Verbrennungsrückstände sind unverzüglich in den Boden einzuarbeiten.

·         In keinem Fall dürfen folgende Mindestabstände unterschritten werden:

a)      100 m von zum Aufenthalt von Menschen bestimmten Gebäuden, Zelt- oder Lagerplätzen,

b)      35 m von sonstigen Gebäuden,

c)      5 m zur Grundstücksgrenze,

d)      50 m von sonstigen öffentlichen Verkehrswegen,

e)      100 m von Naturschutzgebieten, von Wäldern, Mooren und Heiden,

f)       20 m von Baumalleen, Baumgruppen, Einzelbäumen, Schutzpflanzungen, Naturdenkmälern und nicht abgeernteten Getreidefeldern,

g)      100 m von Bundesautobahnen und autobahnmäßig ausgebauten Fernverkehrsstraßen, zu Lagern mit brennbaren Flüssigkeiten oder mit Druckgasen, zu Betrieben, in denen explosionsgefährliche Stoffe hergestellt, verarbeitet oder gelagert werden.

 

Im Gemeindegebiet von Biebergemünd müssen offene Feuer, darunter fällt das Verbrennen von pflanzlichen Gartenabfällen im Außenbereich sowie Lagerfeuer und Bratfeste mindestens zwei Werktage vor Beginn telefonisch, während den Öffnungszeiten, bei der Gemeindeverwaltung unter der Rufnummer 06050/97170 angemeldet werden. Diese Vorlaufzeit wird benötigt um die Zentrale Leitstelle beim Main-Kinzig-Kreis sowie die ortsansässigen Feuerwehren frühzeitig über Art und Umfang des Feuers informieren zu können. Durch immer häufigere Waldbrandstufen kann ein Feuer auch höchstens 4 Tage im Vorfeld bei der Gemeinde angemeldet werden. Vor der ersten Feueranmeldung muss einmalig ein „Merkblatt“ ausgefüllt und unterzeichnet werden. Das Merkblatt, welches noch einmal die genauen Regeln, die zu beachten sind, erläutert, kann zu den Öffnungszeiten im Rathaus abgeholt oder im Internet auf der Homepage der Gemeinde heruntergeladen werden. Bürgermeister Weber weist ausdrücklich darauf hin, dass die Erteilung einer solchen Genehmigung von Verbrennen pflanzlicher Abfälle im Ermessen der Ordnungsbehörde liegt. Ein Verstoß gegen die gesetzlichen Bestimmungen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

 

Biebergemünd, 05.05.2017, Weber (Bürgermeister)





 


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